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ÜWG
Willkommen auf der Webseite der ÜWG Haimhausen!
- Wir engagieren uns ehrenamtlich zum Wohle unserer Gemeinde, ihrer Bürgerinnen und Bürger.
- Wir orientieren uns nicht an einer Parteiideologie, sondern folgen dem Gewissen und suchen nach den besten Sachlösungen.
- Die ÜWG - Überparteiliche Wählergemeinschaft e.V. ist eine parteifreie Wählergemeinschaft, organisiert in der Rechtsform eines gemeinnützigen Vereins und eingegliedert in den Landesverband der Freien Wähler Bayern.
- Die Freien Wähler sind die drittgrößte politische Kraft im Landkreis Dachau und in Bayern.
Bürgerentscheid in München gegen den Bau der 3. Startbahn
- Wir bitten Sie um Unterstützung für die Initiative "Meine Münchner Stimme":
- Die Münchner Bürger können beim BÜRGERENTSCHEID am 17. Juni 2012 den Bau der 3. Startbahn verhindern.
- Die betroffenen Umlandbürger jedoch haben kein Stimmrecht.
- Darum können hier Münchner Ihre Solidarität zeigen und den Betroffenen Ihre "Stimme gegen die 3te Startbahn" versprechen.
- Am 17.6. die 3. Startbahn abwählen! Auch Briefwahl ist möglich.
- Weitere Informationen auf der Webseite: www.meine-münchner-stimme.de
Energieoffensive der ÜWG Haimhausen – Veranstaltung Frühjahr 2012
Die ÜWG (Überparteiliche Wählergemeinschaft) Haimhausen veranstaltete am 11.April 2012 ein Informationsabend unter dem Motto „Energiewende – ohne Windenergie nicht möglich".
Der Referent Herr Werner Zauser, Energie- und Umweltreferent der Gemeinde Mammendorf hat sehr aussagekräftig, kompetent und anschaulich über die Energiewende und den dadurch erforderlichen dezentralen Energiemix berichtet.
Wenn in der Bundesrepublik der Anteil von Atomstrom ca. 22% von der Gesamtstromproduktion beträgt so liegt das Verhältnis in Bayern bei 52%. Es müssen also hier bei uns größere Anstrengungen unternommen werden um, durch einen Energiemix, diesen Ausfall bis zur Abschaltung im Jahre 2022 zu kompensieren.
Um dieses ehrgeiziges Ziel zu erreichen sind mehrere Maßnahmen erforderlich. Durch Energieeinsparung kann ein großer Teil des derzeitigen Energieverbrauchs reduziert werden. Weiter Möglichkeiten bergen der Einsatz der jeweils innovativsten Technologien und die nachhaltige Nutzung aller heimischen Ressourcen.
Dazu stehen uns Sonne, Biomasse, Wasserkraft, Windenergie und Geothermie zur Verfügung. Besonders Windenergie wird in Bayern noch sehr selten genutzt und im Landkreis Dachau und auch in angrenzenden Landkreisen noch gar nicht. Dieses ist sicher nicht nur ein Nachteil kann man doch jetzt die Neueste und Leistungsstarke Technik nutzen. Der bayerische Windatlas zeigt, dass auch im Landkreis Dachau Windgeschwindigkeiten gemessen wurden, die den Einsatz von Windenergieanlagen wirtschaftlich sinnvoll erscheinen lassen.
Der stärkere Einsatz von Windanlage im Zusammenspiel mit den in Bayern weit verbreiteten Solarstromanlagen ist besonders sinnvoll, da sich die beiden Energieformen, bezogen auf den Jahresenergieertrag, hervorragend ergänzen.
Wenn wir in Bayern nicht auf den oben erwähnten dezentralen Energiemix setzen, machen wir uns abhängig von Strom Importen mit den dann notwendigen Stromleitungstrassen.
Seine These zum Schluss seines Vortrags lautete:
„Jedes Land, dass in den nächsten etwa 25-30 Jahren nicht in der Lage ist, sich eigenständig mit regenerativer Energie zu versorgen, wird in seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit hinter anderen Länder zurückfallen und sich extrem abhängig machen"!
Die anwesenden Besucher, in der gut besuchten Gaststätte „La Mamma", bedankten sich bei dem Referenten für seine sachliche und fachkundige Ausführung nach der im Anschluss - zum Teil auch kontrovers - geführten Diskussion über das Thema.
Nach dem großen Erfolg unserer Veranstaltungen zum Thema Energie, werden wir von der ÜWG Haimhausen uns bemühen, auch im nächsten Jahr einen fachkundigen Moderator für eine weiteres Zusammentreffen der Haimhauser Bürger zu finden.
Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen, die sich an diesem schwierigen Termin (Dortmund - Bayern München) in der Sportgaststätte eingefunden haben.
Theo Thönnissen
Vorsitzender der ÜWG Haimhausen

In der Höhle des Löwen!
Im Terminal 2, mitten im Reich des FMG Chefs Kerkloh, fand am Samstag, den 24.03.2012 eine Demo gegen den Ausbau des Münchener Flughafens unter dem Motto „Lärm macht krank" statt.
Zur gleichen Zeit wurde auch in den Flughäfen von Frankfurt, Berlin, Düsseldorf, Köln und Leipzig gegen den grassierenden Größenwahn an deutschen Flughäfen unter dem gleichen Motto protestiert.
Der Lärmpegel war daher auch ein etwas anderer, wie z. B. bei der letzten Großveranstaltung auf dem Münchner Marienplatz. Die Teilnehmer machten auf mitgebrachten Tischtüchern, auf denen natürlich Parolen gegen die 3. Startbahn und ihre Protagonisten standen, ein Picknick mit Brezen, Weißwürsten und vielen, vielen Parodien auf die zur Zeit aus dem Boden schießenden D-Promis, die sich berufen fühlen, mit, eher debil anmutenden, Argumenten (z. B. Fierek) den Befürwortern des Ausbaus zur Seite zu stehen.
Etwas lauter wurde es dann doch, als Christian Magerl, MDL ans Mikrofon ging und den ganzen Unsinn, die verfälschten Zahlen, die hahnebüchenen Prognosen und die Finanzierung für die 3. Startbahn mit fundiertem Zahlenwerk als Zwecklügen desavouierte.
Minutenlanger Lärm durch den Applaus der etwa 650 Demonstranten war die Folge.
Angelika Goldfuß und Theo Thönnissen von der ÜWG Haimhausen waren selbstverständlich mit einem eigenen Transparent vor Ort und äußerten sich zuversichtlich, dass die Entscheidung gegen den Ausbau schon am 17. Juni beim Bürgerentscheid in München fallen wird. Daher bitten sie alle Haimhauser, ihre Kontakte nach München zu nutzen, damit möglichst viele Freunde und Bekannte dort an diesem Tag zur Wahl gehen und gegen die 3. Start- und Landebahn stimmen.
Urteil in Leipzig zum Nachtflugverbot am Flughafen Frankfurt.
Die Folgen für Haimhausen und unsere Region?
Der Druck zur Notwendigkeit einer dritten Start- und Landebahn am Münchner Flughafen für die Lufthansa steigt mit der Entscheidung des Leipziger Richterspruchs vom 4.4.2012, welche die Nachtflugverbote am Frankfurter Flughafen festschreibt.
Es ist nun leider zu erwarten, dass, insbesondere was den Cargotransport angeht, die Lufthansa versuchen wird, den Ausfall der Nachtflüge in Frankfurt, nach München zu verschieben.
Dieses würde schon jetzt, ohne neue 3. Start- und Landebahn, eine wesentliche Verschlechterung der Lebensqualität und der Nachtruhe bedeuten.
Soweit darf es nicht kommen, nach diesem eindeutigen Richterspruch sollte nun auch am Flughafen München das – bisher durch Ausnahmeregelungen eingeschränkte – totale Nachtflugverbot eingeklagt werden.
Die ÜWG Haimhausen wird weiterhin alles in ihrer Macht stehende dazu beitragen, dass es keine 3.Start- und Landebahn geben wird und durch Klärung von Rechtfragen prüfen, inwieweit eine Klage für ein Nachtflugverbot wie in Frankfurt auch in München Aussicht auf Erfolg haben könnte.
Die Fraktion der ÜWG Haimhausen bittet alle Bürger Haimhausens, sich wegen der größer werdenden Gefahr für unsere Nachtruhe, an allen Aktionen gegen den Größenwahn am Flughafen München aktiv zu beteiligen.
Angelika Goldfuß
Theo Thönnissen



Unsere ÜWG – Gemeinderätin, Angelika Goldfuß, hat sich mal hingesetzt und ein kleines Gedicht zum Flughafenausbau geschrieben.:
Startbahn – Wahn
Sie zocken und spielen nur auf Rendite,
auch wenn es moralisch sich verbiete.
Sie haben die Mächtigen unter Kontrolle,
der Mensch und die Umwelt spielen keine Rolle.
Motto: wenn die auch krepieren,
wichtig ist, wir können kassieren.
Meint Ihr wirklich, wir sind nichts wert,
Ihr seid die Größten und werdet verehrt?
Unterstützer und Promis könnten verlieren,
wenn wir ab sofort sie boykottieren.
Hunderte von Generationen haben das Land gehegt und gepflegt,
wo sind die Seelen, die das bewegt?
Zählt nur noch Darstellung und Profit,
daneben ist alles andere Shitt?
Diese Denkweise ist menschenverachtend,
weil, nur nach Gewinnmaximierung trachtend.
Und gewissenlos Regionen zerstörend,
Egoismus pur, es ist verheerend.
Ausgschamt, ein Wort, das ein Bayer kennt,
eine Folge, wenn die Seele verbrennt.
München, unsere Weltstadt mit Gefühl und Herz,
nur eine Behauptung, ein kleiner Scherz?
Das Argument mit den Arbeitsplätzen ist irrelevant,
denn inzwischen ist es jedem bekannt,
bezahlt wird nicht einmal der Mindestlohn,
für ein Leben um München der blanke Hohn.
Wirtschaftlich gut ging´s Bayern schon vor F.J.Strauß,
wäre wirklich ohne die dritte Startbahn alles aus?
Unserer Region geht es auch mit zwei Bahnen gut,
stoppt den gierigen, größenwahnsinnigen Übermut!
Der Turmbau zu Babel war schon mal das Ende,
Überlegen stärkt das Rückgrat zur Wende!
Am 17. Juni werden Sie entscheiden,
wie sie aussehen unsere Leiden.
Noch ist es nicht zu spät,
für Münchner Solidarität.
Münchner, geht’s zur Abstimmung und helft´s uns am 17. Juni.
Angelika Goldfuß
ÜWG Haimhausen
3. Bürgermeisterin
Pressemitteilung der ÜWG Haimhausen April 2012
Widerstand gegen die 3. Start- und Landebahn am „Münchner“ Flughafen.
Befände sich der „Münchner“ Flughafen tatsächlich in der Stadt, müssten wir, Erdinger, Freisinger und Dachauer nicht Widerstand leisten, sondern wären nur zur Solidarität den in München dann betroffenen und leidenden Menschen gegenüber verpflichtet. Wären Sie in diesem Fall solidarisch, dieses vollkommen unsinnige und nur durch Größenwahn zu erklärende Bauprojekt zu verhindern?
Wenn Sie diese Frage mit ja beantworten, haben Sie jedes Recht, alle Bekannte und Freunde, die Sie in München kennen, zu bitten, am 17. Juni zur Abstimmung zu gehen und sich mit den jetzt Betroffenen – uns – zu solidarisieren und mit ihrer Stimmabgabe gegen den Ausbau zu votieren.
Der Entscheid in München ist unsere größte Chance, unsere Lebensqualität zu erhalten und folgende Dinge zu verhindern,: 1,2 Milliarden Euro Steuergelder, bei nach wie vor ungesicherter Finanzierung zu verschleudern, eine massive Zerstörung von Heimat und der Zukunftsfähigkeit unserer Kinder und Enkel, weitere Schaffung von Niedriglohnsektor-Arbeitsplätzen, die niemand braucht, dass Klimaschutz nur als Worthülsen durch die medialen Landschaften brausen, dass es im Norden von München einen Verkehrskollaps ungeahnten Ausmaßes geben wird und, dass wieder einmal die Gruppe der Mächtigen und Profiteure, die sich jetzt mit viel, viel Geld und mittels einer Werbeagentur als Befürworter in die Diskussion einschalten, Erfolg haben.
Ob z.B BMW, der FC. Bayern oder 1860 München Erfolg haben, hängt von ihrer eigenen Leistungsfähigkeit ab, ganz sicher aber nicht von einer unsinnigen 3. Start- und Landebahn.
Die ÜWG Haimhausen ist seit ihrer Neugründung in Haimhausen Motor des Widerstandes gegen diesen nicht notwendigen Flughafenausbau. Seit Februar diesen Jahres haben wir mit der Bürgerinitiative in der Nachbargemeinde Fahrenzhausen eine engere Zusammenarbeit vereinbart.
Gemeinsam mit ihnen haben wir am 24. März im Flughafengelände in München an der Demo unter dem Motto „Lärm macht krank“ teilgenommen. Diese Protestaktion fand am gleichen Tag, zur gleichen Uhrzeit auch in Berlin und am Frankfurter Flughafen statt.
Angelika Goldfuß
Theo Thönnissen.








Von links nach rechts:
Prof. Dr. Wolfgang Nowak, Theo Thönnissen, Claudia Jung MdL,
Dipl. Ing. Architekt Ralph Bibinger, Eva Gottstein MdL und Gottfried Obermair.








